1. Into The Wild

Bei einem klassischen Abenteuer-Filmabend darf Into The Wild nicht fehlen. Die Geschichte basiert auf wahren Begebenheiten. Auf den Erlebnissen von Christopher McCandless. Ein junger US-Amerikaner, der seinem privilegierten Leben den Rücken kehrt und sich in die Wildnis Alaskas begibt. In einem alten, abgelegenen Bus versucht er sich selbst zu versorgen, abgeschieden von der Zivilisation zu leben. Im Film von Sean Penn schlüpft Emile Hirsch in die Rolle des wohl berühmtesten Aussteigers. Die Kombination aus gewaltigen Bildern, gänsehautreifer Musik von Eddie Vedder, einer starken Botschaft und den eindrucksvollen schauspielerischen Leistungen von Kristen Stewart, William Hurt, Vince Vaughn oder Jena Malone ist ein Garant für den perfekten Filmabend.

  1. Everest

Ein Must-See für alle Bergsportler. Der biografische Abenteuerfilm handelt von Rob Hall, der einer Gruppe mutiger Amateure eine kommerzielle Mt. Everest-Besteigungen anbietet. Doch am Tag des Aufstiegs braut sich ein Sturm zusammen, das Abenteuer droht in einer schrecklichen Tragödie zu enden. Noch nie war der Everest für Normalos so greifbar, noch nie wehten Schneeflocken so dicht über die Leinwand, selten pfiff der Wind so laut aus den Lautsprecher-Boxen. Auch die Besetzung spricht mit Hollywoods Schauspielgrößen Jake Gyllenhaal, Jason Clarke, Keira Knightly oder Emily Watson für sich.

  1. Free Solo  

Die Steilwand des El Capitan im kalifornischen Yosemite Valley gilt als Magnet der Kletterelite. Alle Routen auf den “El Cap” gelten als unheimlich anspruchsvoll. Die Doku Free Solo handelt von dem Extremkletterer Alex Honnold, der als erster Mensch die sogenannte “Freeride”-Route am El Capitan unternehmen möchte – ohne Seil, Sicherung und Hilfe. Die Zuseher begleiten Honnold hautnah, sind dabei, wenn er hunderte Meter über dem Boden an einer senkrechten Felswand hängt. Der Film ist ein Gänsehaut- und Kopfschüttel-Garant, ein Muss für alle Bergsportler und Adrenalin-Junkies.  

  1. Der große Trip – Wild  

Im Mittelpunkt dieses Filmes stehen zwar nicht zwingend die Berge, trotzdem sollte jeder Abenteurer ihn gesehen haben. Der große Trip - Wild ist die Verfilmung des gleichnamigen Buches von Cheryl Strayed. Strayed erzählt darin von ihrem Unterfangen, den Pacific Crest Trail zu wandern – ein Wanderweg, der von der US-mexikanischen Grenze durch mit Klapperschlangen wimmelnden Wüstenlandschaften, über schneebedeckte Berge, dichte Wälder bis hin zur Grenze Kanadas führt. Dabei ist Strayed alles andere eine erfahrene Outdoor-Sportlerin: Strayed entscheidet sich das Abenteuer einzugehen, weil sie den Konsequenzen einer Heroinsucht, einer frischen Scheidung und dem Tod ihrer Mutter entfliehen will. Völlig unvorbereitet kämpft sich die von Reese Witherspoon verkörperte Protagonistin drei Monate lang tausende von Kilometer durch die Wildnis Nordamerikas. Wunde Füße, gefährliche Tiere und noch gefährlichere Menschen sind dabei ihr ständiger Begleiter.

  1. 127 Hours

Der mehrfach für den Oscar nominierte Film 127 Hours erzählt eine unglaubliche aber wahre Geschichte. Die Geschichte von dem US-Amerikaner Aron Ralston, der bei einem Kletter-Ausflug im entlegenen Blue John Canyon in Utah in eine Felsspalte stürzt und sich den rechten Arm einquetscht. Alle Versuche, sich zu befreien, scheitern. Um sein Leben zu retten, entscheidet er sich am fünften Tag, sich selbst seinen Arm zu brechen und Fleisch, Muskeln und Nerven mit einem stumpfen Taschenmesser abzutrennen. Adrenalin pur – aber nichts für schwache Nerven.