1. Lern dein Equipment kennen!

Ganz egal ob du mit deiner Spiegelreflexkamera und einem Rucksack voller teurer Linsen oder lediglich mit deinem Smartphone unterwegs bist, mach dich in Ruhe mit deiner Ausrüstung vertraut und lerne die Bedienung kennen. Nimm dir Zeit, probiere verschiedene Einstellungen aus und taste dich an die Grenzen von deinem System ran. Für lässige Fotos brauchst du oftmals nicht mehr als ein halbwegs aktuelles Smartphone, solange du weißt, wo die Schwächen und Stärken liegen und weißt, diese gekonnt einzusetzen.

  1. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein!

Du fragst dich, warum deine Bilder immer so farblos, langweilig und unspektakulär sind? Wahrscheinlich bist du zur falschen Zeit am falschen Ort für ein spannendes Bild. Mittags steht die Sonne viel zu hoch, wirft harte und unschöne Schatten und alles wirkt “flach”. In der Regel entstehen die schönsten Bilder bei tiefstehender Sonne, also versuch morgens und abends unterwegs zu sein. Es muss ja nicht gleich der Sonnenaufgang sein….

Die schönsten Bilder können jeden Moment entstehen. ©MaxDraeger
  1. Ungewöhnliche Perspektiven entdecken!

Wir Menschen sehen die Welt meistens aus Augenhöhe. Diese Perspektive ist uns also äußerst vertraut. Für spannende Bilder können wir den Betrachter überraschen, indem wir ihm Blickwinkel zeigen, die er sonst nicht zu sehen bekommt. Vielleicht hast du dich schon mal gefragt, warum Fotografen so oft am Boden liegen, in Bäumen umher klettern oder sich mal mehr oder weniger geschickt verrenken - jetzt weißt du es!

Neue Perspektiven liefern meist spannende Ergebnisse. ©MaxDraeger
  1. Regeln brechen!

“Lern die Regeln wie ein Profi und brich sie wie ein König!” - Klingt aufs Erste vielleicht komisch, aber wenn du dich mit den gültigen Regeln und Best-Practices vertraut gemacht hast, dann ist es auch mal an der Zeit diese bewusst über den Haufen zu werfen. Ganz egal, ob es sich dabei um technische oder gestalterische Angelegenheiten handelt.

©MaxDraeger
  1. Immer parat sein!

In den Bergen bewegen wir uns in einer häufig rauen und wechselhaften Umwelt. Die spannendsten Momente bleiben da oftmals nur für einen Augenblick - sei es ein Bündel Sonnenstrahlen, das zwischen dicken Wolken einen Berg anleuchtet, der Regenbogen nach einem heftigen Gewitter oder einfach nur die Bewegung deiner Freunde. Da heißt es schnell sein! Pack deine Kamera also nicht ganz unten in den Rucksack, sondern häng sie beim Klettern beispielsweise an den Gurt oder an die Hüftflosse von deinem Rucksack. Im Zweifelsfall ist die beste Kamera, die die du erreichen kannst.

Um die schönsten Motive einzufangen, bleibt oft nur wenig Zeit. ©MaxDraeger