würde sich meine karriere als leistungssportler nicht so fortsetzen, wofür ich maximal dankbar bin, wäre ich der klassische student. ich fühle diese mentalität so sehr, in eine fremde stadt zu ziehen, um dort die universität zu besuchen, gemeinsam mit anderen jungen menschen zu lernen, sich auszutauschen, vielleicht mal ein auslandssemester einzubauen, und dabei eine geile zeit zu erleben. für meine sportliche karriere es sicher nicht förderlich, diesen abschnitt exzessiv auszuleben, trotzdem will ich ihn auch nicht ganz missen. 

also habe ich mich vor ca. einem jahr an einer fernuni eingeschrieben. die wahl der uni stellte sich für mich als hervorragend heraus, weil sie extrem flexibel ist. ich suche mir selbst aus, wann ich welches fach angehe, wann ich lerne und wann ich die prüfung online schreibe. habe ich bis zu meinem selbst ausgewählten prüfungstermin doch nicht genug gelernt, sage ich ihn wieder ab. alles online. ich studiere in stuttgart, war aber noch nie da.

so. damit waren mein wissensdurst und das verlangen, sich student nennen zu können, befriedigt. doch schnell merkte ich, dass da noch etwas fehlte: menschen. genauer genommen andere studenten.

ich musste weg.

bei der wahl meiner neuen base war mir neben dem bis hier erläuterten synapsensalat noch wichtig, die geballte expertise eines österreichischen olympiazentrums hinter mir zu haben. damit beschränkte sich die auswahl auf zwei kandidaten: salzburg und innsbruck.

die zentralere lage für europacup-rennen, die massive alpine umgebung und eine aufregend große freeski-szene waren dann ein paar jener argumente, die zur finalen entscheidung führten:

ibk.