Das führte zu kurzer Bewusstlosigkeit, weshalb ich nicht fähig war, mein Gesicht vom Schnee fernzuhalten. Das Ergebnis waren ein paar Schürfwunden und Schwellungen im Gesicht, und natürlich eine Gehirnerschütterung.

Das war sehr schade. Nicht nur, weil wir einen Tag später unser Videoprojekt, das nun auf den klingenden Namen „Homerun“ hört, realisieren wollten, sondern auch, weil ich die Woche darauf die Chance bekommen hätte, mich bei den Abfahrtstrainings in Saalbach für meinen ersten Weltcupeinsatz zu qualifizieren.

Da man mit so einer Gehirnerschütterung nicht spaßen sollte, musste ich auch das Europacup-Finale zwei Wochen nach dem Sturz auslassen. Zu meinem Glück konnte die Abfahrt nicht ausgetragen werden. Die folgende Woche ließ ich mich von meinem Konditrainer, meinem Physiotherapeuten und einem Neurologen herrichten.

Jetzt bin ich wieder fit und bereit, die letzten FIS-Rennen zu attackieren.